Dienstag, 13. Dezember 2016

Wenn dein Hörbuch dir trotz Scheiße schaufeln ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

Da mein Tivotier ja nochmal umgezogen ist (erst von der Heimat Richtung Landau, nun nochmal in ein anderes Dörfchen), bleibt mir das wöchentliche Scheiße-Schaufeln in Zukunft erspart. In meinem neuen Stall habe ich einmal im Monat einen Abäppel-Dienst, das ist sehr aushaltbar, würde ich sagen :)
Dennoch: wer kennt es nicht, das leidige Gefühl, morgens nur aufzustehen, um die Kacke des geliebten Vierbeiners zu entfernen? Ja man liebt sie, aber wer macht das schon so richtig gerne? Ich jedenfalls nicht. Ist wie Sport: Ich hasse es vorher, ich hasse es währenddessen, danach ist es ok. Und dann erinnert(e) man sich, dass man ja bald wieder muss...

Was kann man dagegen tun?
Letztes Jahr hatte ich meine absolut sportliche Phase - ich war tatsächlich fast jeden Tag Joggen. Durchgehalten habe ich das ehrlich gesagt nur, da ich keine Musik nebenbei gehört habe, sondern Hörbücher! Mein Problem mit Musik ist, dass ich meistens versuche im Takt zu laufen und dann mega Seitenstechen bekomme. Außerdem lenkt mich Musik zu wenig ab. In ein gutes Hörbuch kann ich versinken und vergesse wie von Zauberhand, dass ich eigentlich ja grade renne und keuche und es furchtbar ist ... :D
Also gut dachte ich, nehmen wir die Herausforderung des Kacke-Schaufeln an und versuchen es mit Hörbüchern - siehe da, funktioniert fast mühelos. Und wenn man dann noch so ein tolles hört (kleiner Lese-/Hör-Tipp am Rande), dass es einem ein Lächeln ins Gesicht zaubert, ist die Welt für einen Augenblick perfekt

Wo wären wir ohne das Morgen? Wir hätten stattdessen das Heute. Und wenn es so wäre, wenn ich mit dir das Heute hätte, dann würde ich hoffen, dass heute der längste Tag wäre. Ich würde ihn mit dir füllen und alles tun, was ich jemals geliebt habe. Ich würde lachen, ich würde reden, ich würde zuhören und lernen, und ich würde lieben, lieben, lieben. Ich würde aus jedem Tag ein Heute machen und jedes Heute mit dir verbringen, und niemals würde ich mir Sorgen um morgen machen, um den Tag, an dem ich nicht bei dir wäre. Und wenn dieses gefürchtete Morgen für uns kommt, dann sollst du wissen, dass ich dich nicht verlassen und auch nicht zurückgelassen werden wollte - und dass die Augenblicke mit dir die schönsten Augenblicke meines Lebens waren. 

(Cecelia Ahern, Die Liebe deines Lebens)