Sonntag, 16. Oktober 2016

Sonntagsmorgenzauber.

Wer liegt eigentlich nicht gerne sonntags früh noch im Bett?
In dem warmen Bett, umhüllt von gefühlt drei Decken, eingekuschelt und zusammengerollt.
Für viele ist Sonntag der einzige Tag, an dem sie nicht früh aufstehen müssen. Nicht in Büro hetzen müssen. Nicht auf überfüllte Straßen müssen.
Sonntags gibt es keine Geschäftigkeit. Sonntags ist Ruhe pur.
Und Sonntags habe ich (noch) Rausbringdienst im Stall. Fluch oder Segen?

Ich sage: Segen.
Heute morgen bin ich trotz Erkältung und spätem Zubettgehen (Kino: Inferno - lohnt sich!) aufgestanden, hab den Schlafanzug gegen Stalljeans und Pulli von gestern getauscht, Mütze, Schal und Jacke an und bin auf Richtung Auto. (Frühstück gabs unterwegs - Schokomuffins. Yummi.)
Herrlich diese Ruhe draußen.
Es ist hier immer noch neblig - ein toller Anblick. Ein wenig düster, ein bisschen geheimnisvoll, aber wunderschön.
Kaum Menschen draußen, kaum Autos auf der Straße, herrliche Ruhe überall.
Da hüpft und springt das hochsensible Männchen in mir auf und ab.
Und atmet dann mal durch. Tief ein und aus.
Stressige Wochentage hinter einem lassend.
Im Stall von eher noch müden, einigen wenigen vorfreudigen Pferden begrüßt zu werden, macht auch wett, Sonntagsmorgens das warme Bett um kurz vor 8 verlassen zu haben.
Und für diese Ruhe stehe ich auch gerne auf. Auch einem Sonntag.