Samstag, 21. März 2015

Abschied nehmen heißt auch immer reflektieren

Ja, jeder kennt es. Zum Leben gehört der Tod dazu.
Wir Tierbesitzer müssen irgendwann immer die Entscheidung treffen, unsere geliebten Freunde über die Regenbogenbrücke zu schicken. Manche verlassen uns so, manche ganz plötzlich, manche machen uns die Entscheidung nicht leicht. Aber irgendwann ist es da. Irgendwann heißt es Abschied nehmen.
So auch für meine gute Freundin, die ihr Pferd nach langem Hin und Her erlösen musste. Um ihr und ihrem Pferd noch Beistand zu leisten, gab es eigentlich eine Dauer-Abschieds-Party die letzten zwei Tage des Pferdelebens.
Und was da so für Weisheiten an den Tag kommen, ist phänomenal.
"Ich wäre nicht hier ohne dieses Pferd"
"Dieses Pferd hat mich mehr gelehrt, als es ein Mensch je könnte"
"Ohne sie wüsste ich gar nicht, was es sonst noch so da draußen gibt"
"Ich wüsste gar nicht, dass es auch auch anders geht"
"Einfaches Pferd kann doch jeder"

Wir kennen es alle. Wir wissen es alle. Aber ist es uns auch wirklich bewusst?
Wenn ihr das nächste Mal zu eurem geliebten Pferd geht, dann dankt ihm. Für alles, was es euch bisher gelehrt hat. Und alles, was es euch noch lehren wird.
Ich wünschte, ich könnte das noch einmal tun.